Der «Stiefeliryter» ist zurück

Fr, 20. Nov. 2020

Die Kalkstein-Skulptur ist restauriert und seit dieser Woche wieder an der Marktstrasse platziert

Der «Stiefeliryter» ist in Muri präsent. Einst meineidiger Klostervogt, sind nach ihm eine Guggenmusik, ein Wein und eben eine Skulptur benannt.

Annemarie Keusch

Ein Sympathieträger war der «Stiefeliryter» nicht. Glaubt man den Sagen, war es einer, der nachts Grenzsteine versetzte und nachher unter Eid schwörte, dass das Gehölz im Büttiker Bärholz dem Kloster und nicht den dortigen Bauern gehörte. Kaum meineidig geworden, kippte er tot um, sein Kopf um 180 Grad verdreht.

Es ist die Geschichte des «Stiefeliryters», wie sie in und um Muri viele kennen. Und trotzdem wollte Urs Hänggli eine Skulptur des «Stiefeliryters» vor seiner Liegenschaft an der Marktstrasse 17. «Es soll eine Referenz sein,…

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