Freiamt unaufhaltsam

Di, 12. Okt. 2021

Ringen, NLA: RR Hergiswil – RS Freiamt 9:29 (6:14)

Die RS Freiamt präsentiert sich in der Qualifikation nach wie vor dominant. Gegen Hergiswil gewinnen die Freiämter neun von zehn Kämpfen.

Freiamt-Trainer Marcel Leutert kann kaum etwas bemängeln im Duell seiner Mannschaft gegen die RR Hergiswil. Zu dominant sind die Freiämter aufgetreten. Zehn Kämpfe, neun Siege. Einige davon freuen den Trainer besonders.

Darunter der von Marc Schärer im Freistil bis 75 kg gegen Sven Bammert. «Das ganze Team hat sich mit Marc gefreut. Er hat seinen Plan durchgezogen und sich den Sieg verdient.» Der 24-Jährige aus Merenschwand kam vor zehn Jahren als Quereinsteiger vom Fussball zum Ringen. Lange musste er hartes Brot essen und in der Nationalliga A Niederlagen einstecken gegen Gegner, die deutlich länger ringen als er. Mit den Jahren hat er sich immer weiter gesteigert. Während er in der 1. Liga mittlerweile eine sichere Bank ist, war der Sieg gegen Bammert erst sein zweiter in der NLA. Der erste datiert vom 20. Oktober 2017. Damals musste der Schattdorfer Kim Besse allerdings gegen ihn aufgeben. Jetzt hat sich Schärer den Sieg von A bis Z selbst erkämpft. «Das ist für ihn und das komplette Team eine Riesenfreude», sagt Leutert. Schärer gewinnt mit 6:2 nach Einzelpunkten und mit 2:1 nach Mannschaftspunkten. «In unserem ersten Duell gegen Hergiswil war Randy Vock gegen Bammert angetreten und hat ihn mit 4:0 bezwungen. Das soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass Sven Bammert ein guter Ringer ist und sich Marc diesen Sieg hart erarbeitet hat.»

Zurfluh gelingt Revanche

Ebenfalls Grund zur Freude hat Leutert wegen der gelungenen Revanche von Roman Zurfluh. Im Freistil bis 130 kg konnte der Schwinger-Ringer einen 15:2-Sieg gegen Simon Marti feiern und damit ein 3:1 nach Teampunkten. Im Hinkampf musste sich der 26-Jährige gegen Marti im Greco bis 130 kg noch mit 1:2 geschlagen geben.

Die einzige Niederlage bei den Freiämtern kassierte Shayen-Yanick Dietiker im Greco bis 57 kg. Gegen David Aregger gab es ein 0:4 durch technische Überlegenheit des Hergiswilers. Verzeihbar, denn für den 15-jährigen Dietiker war es das Debüt in der Nationalliga A. «Klar musste er noch Lehrgeld bezahlen», sagt Leutert. «Aber er hat es an den Umständen gemessen gut gemacht.» In der 1. Liga hat Dietiker bisher sechs Siege aus sieben Kämpfen geholt. Fünfmal hat er mit 4:0 gewonnen. Für Leutert Grund genug, ihn in der 1. Mannschaft reinschnuppern zu lassen. Nach Tobias Lüscher, der in der Vorrunde zu drei Einsätzen kam, ist Dietiker bereits der zweite 15-Jährige, der in dieser Saison für die Freiämter randarf. «Er ist etwas schwerer als Tobias Lüscher. Ich wollte ihm auch mal eine Chance geben», so der Trainer. Die restlichen Freiämter, Nils und Nino Leutert, Christian Zemp, Magomed Ayshkanov, Michael Bucher, Pascal Strebel und Joel Meier, fuhren ungefährdete Siege ein. --jl

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